spendenstempel
Spendenkonto ERSTE Bank:
IBAN: AT09 2011 1310 0530 3005

Spendengütesiegel

Wiener Tafel ist Mitglied bei:

Suppe mit Sinn Tafelbox Lange Tafel

partner

social networks

Menü > Home > 

MyPlace Weihnachtsspendenaktion

In den letzten Wochen rief MyPlace gemeinsam mit der Wiener Tafel schon zum 10. Mal zur großen Spendenaktion zugunsten Armutsbetroffener und ihrer Kinder auf und sammelte Sachspenden in allen MyPlace-Filialen in Wien:

Haltbare Lebensmittel (wie Reis, Teigwaren, Öl, Zucker, Konserven, Kaffee) und Hygieneartikel (wie Duschgels, Shampoos, etc.) oder Baby-Produkte (wie Windeln und Pflegemittel) wurden in allen elf Filialen des Lagerraumvermieters zugunsten der Wiener Tafel abgegeben.

Die Übergabe der bei MyPlace in ganz Wien gesammelten zahlreichen Spenden findet am kommenden Montag 16.12. um 11h bei MyPlace in der Litfassstrasse 10, 1030 Wien statt.

Anmeldungen für den Pressetermin bitte an: markus.huebl[at]wienertafel.at

2. Österreichischer Tafel-Sammeltag

Beim „Zweiten Österreichischen Tafel-Sammeltag“ sammelten über 700 Ehrenamtliche in 64 Lidl Österreich Filialen fast 30 Tonnen haltbare Lebensmittel für die österreichischen Tafeln. Insgesamt kamen so mehr als 60.000 Produkte für armutsbetroffene Menschen in Österreich zusammen.

Am 30.11.2019 stellten sich über 700 ehrenamtliche MitarbeiterInnen in ausgewählten Lidl Österreich Filialen einen ganzen Tag lang in den Dienst der guten Sache. Dabei konnten KundInnen mit dem Kauf von haltbaren Lebensmitteln armutsgefährdete Menschen in Österreich unterstützen und diese direkt bei den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Tafeln vor Ort abgeben. Die gesammelten Spenden werden noch vor Weihnachten von der Wiener Tafel, der Pannonischen Tafel, der Team Niederösterreich Tafel des Österreichischen Roten Kreuz, der Flachgauer Tafel, dem Sozialverein Tafel Süd und der Oberösterreichen Tafel an bedürftige Menschen verteilt.

Eine echte Teamleistung
Dr. Alexandra Gruber, Obfrau des Verbands der österreichischen Tafeln und Geschäftsführerin der Wiener Tafel, lobt vor allem das große Engagement aller Freiwilligen: „Mein ganz besonderer Dank gilt allen engagierten ehrenamtlichen HelferInnen, die den ganzen Tag in 64 Lidl Filialen haltbare Lebensmittel für armutsbetroffene Menschen gesammelt haben. Das Rekordergebnis und die so positiven Kundenreaktionen bestärken uns in unserem Vorhaben, dass es richtig war, diesen Tag– nach dem Vorbild vieler anderer Tafeln auf der ganzen Welt - am letzten Novemberwochenende auch in Österreich einzuführen.“

Aktionsplattform zur Förderung der Tafelarbeit und zur Vermeidung von Lebensmittelabfall gewinnt Viktualia

22. November 2019: Von 16. bis 24. November 2019 fand auch heuer wieder die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWWR) statt. Am Ende dieser Woche stand im Marmorsaal des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus die Verleihung der Viktualia Preise der Initiative „Lebensmittel sind kostbar“ im Mittelpunkt. Eines der Siegerprojekte: Die „Aktionsplattform zur Vermeidung von Lebensmittelabfall und zur Förderung der Tafelarbeit“, die der Verband der österreichischen Tafeln gemeinsam mit REWE International AG, SPAR Österreich, HOFER Österreich und Lidl Österreich vor 3 Jahren gegründet hat, um gemeinsam mehr gegen Lebensmittelverschwendung auf allen Ebenen zu erreichen.

Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus Maria Patek strich in ihrer Ansprache die Bedeutung der Initiative Lebensmittel sind kostbar und aller EinreicherInnen für den Preis hervor: Denn Lebensmittel, die bereits mit hohem Ressourceneinsatz produziert wurden, nicht wegzuwerfen, ist ein ganz wichtiger, erster Schritt zum Klimaschutz!

Weitere Informationen zum Viktualia und den GewinnerInnen auf der Website des BmNT.

„Suppe mit Sinn“ Ausschank mit prominenten UnterstützerInnen am Internationalen Tag der Suppe

Vergangene Woche - am Internationalen Tag der Suppe, dem 19.11.2019 – schenkte die Wiener Tafel mit dem Interspar Food Truck warme und leckere „Suppe mit Sinn“ direkt am Rathausplatz aus!


Auch Bürgermeister Dr. Michael Ludwig ließ es sich nicht nehmen, die Suppenausschank zu eröffnen: „Gerade wenn es draußen kälter wird, brauchen armutsgefährdete Menschen die Unterstützung der Wiener Sozialeinrichtungen und die der vielen freiwilligen Wienerinnen und Wiener. Die Wiener Tafel leistet nun schon seit 20 Jahren einen wichtigen Beitrag gegen Hunger, Armut und Lebensmittelverschwendung. Mit der heutigen Verteilaktion wollen wir der ‚Suppe mit Sinn‘ noch mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Wir haben dafür einen guten Platz gefunden, um zu garantieren, dass möglichst viele Menschen vorbeikommen, eine Suppe essen und etwas spenden. Ich bin stolz, diesen großartigen Verein und die Aktion ‚Suppe mit Sinn‘ unterstützen zu dürfen und bedanke mich bei allen Gastronomiebetrieben, die an dieser wichtigen Aktion teilnehmen“, sagte Ludwig. Unterstützung bekam Ludwig von zahlreichen heimischen Prominenten.


Neben dem Wiener Bürgermeister waren auch Peter Dobcak, WKW Gastronomie und weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie GastronomInnen als langjährige Partner der Winterhilfsaktion der Wiener Tafel vor Ort. Nähere Informationen, das Anmeldeformular sowie eine Liste der teilnehmenden Lokale unter: www.suppemitsinn.at

Bundeskanzlerin Bierlein und Nachhaltigkeitsministerin Patek gratulieren Wiener Tafel zum 20. Geburtstag

Am 7. Oktober 2019 gratulierten Bundeskanzlerin Dr.in Brigitte Bierlein und Nachhaltigkeitsministerin DI.in Maria Patek der Wiener Tafel zum 20 jährigen Bestehen, dankten den 400 Ehrenamtlichen und dem Kernteam der Wiener Tafel für ihr Engagement gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung und luden zu einem Runden Tisch (in Form einer Langen Tafel) im Bundeskanzleramt, um gemeinsam mit ExpertInnen über eine weitere Reduktion von Lebensmittelabfällen in Österreich zu diskutieren.

Bundeskanzlerin Bierlein hob die führende Rolle der Wiener Tafel in der österreichischen Lebensmittelrettung hervor, betonte ausdrücklich, dass die Wiener Tafel allein in Wien rund 20.000 Menschen in Notlagen mit Lebensmitteln versorgt und hob die Notwendigkeit hervor, noch mehr Bewusstsein für einen achtsamen Umgang mit unserer Lebensgrundlage zu schaffen. Bundesministerin Patek schloss sich dem Dank an und unterstrich die Bedeutung der Arbeit Österreichs ältester Tafel vor allem auch im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes.

Alexandra Gruber bekräftigte die Forderung der österreichischen Tafeln nach Unterstützung mit Kühl(lager)- und Transportmöglichkeiten durch die öffentliche Hand, um in Hinkunft noch viel größere Mengen an Lebensmitteln zu retten und für armutsbetroffene Menschen verfügbar machen zu können. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Neubewertung & Vereinfachung der Weitergabe von Lebensmitteln im Sinne von Haftungsausschlüssen für karitative Organisationen, wie sie in Italien bereits beispielgebend praktiziert werden - das Good Samaritan Law und dem Gadda Law setzen in diesem Zusammenhang Maßstäbe. Zuletzt schlug Alexandra Gruber noch vor, EU-Förderungen – wie in anderen europäischen Ländern üblich -  zur Rettung von übrig gebliebenen landwirtschaftlichen Produkten auch in Östereich zu nutzen; dabei handelt es sich Fördergelder zur CO2-Reduktion und zur Rettung von Lebensmitteln, die noch nicht abgeholt werden.

Bild © BKA/Andy Wenzel

Wiener Tafel bringt Lebensmittelrettung auf politische Agenda

Die Wiener Tafel nahm die Nationalratswahl zum Anlass, die Parteien mit einem Fragenkatalog zu konfrontieren. Die Antworten beweisen: 20 Jahre Bewusstseinsbildung trägt Früchte.

Auf die Fragen der Wiener Tafel nach der Position der jeweiligen wahlwerbenden Gruppe geantwortet haben ÖVP, SPÖ, FPÖ, NEOS, JETZT und Die Grünen – und sie sind sich darin einig: Die Arbeit der Tafeln in Österreich ist ein wichtiger Beitrag für eine sozial gerechtere Gesellschaft und gegen das Fortschreiten des Klimawandels. Unterschiedlich fällt teilweise die Einschätzung der nötigen Maßnahmen aus: Bewusstseinsbildung und die Schaffung von Anreizmodellen für Handel, Industrie und Landwirtschaft stehen dem Vorschlag zur gesetzlichen Regelung mit Geboten und Verboten gegenüber.

Zur Presseaussendung...

Die Stellungnahmen:

ÖVP   SPÖ   FPÖ   NEOS   JETZT   GRÜNE

20 Jahre Wiener Tafel – Ein Fest mit starken Botschaften

Bundespräsident und Bürgermeister gratulierten mit 200 Festgästen; Bundespräsident Van der Bellen lobt führende Rolle für soziale und ökologische Fairness


Ein starkes Signal gegen Lebensmittelverschwendung, Ausgrenzung, Armut und Hunger setzte die Wiener Tafel gestern Abend, am Montag, 9.9.2019 – genau 20 Jahre nach ihrer Gründung. Über 200 Gäste aus Kunst, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft begingen gemeinsam mit internationalen VertreterInnen der Tafelbewegung im festlichen Rahmen des Naturhistorischen Museum das 20jährige Bestehen der Wiener Tafel – unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Der Bundespräsident bedankte sich in seiner Festansprache für das Engagement der mehreren hundert Freiwilligtätigen, strich die  wichtige Rolle Österreichs ältester Tafelorganisation im Sinne einer sozial und ökologisch gerechten Gesellschaft hervor und betonte die wichtige Brückenfunktion der Wiener Tafel: „Es ist genug für alle da. Es muss lediglich gerecht verteilt werden“, betonte Bundespräsident Van der Bellen. Bürgermeister Michael Ludwig schloss sich dem Dank an, strich die Bedeutung der Wiener Tafel in der „lebenswertesten Stadt der Welt“ als Garant gegen eine Spaltung in der Gesellschaft hervor und gratulierte der Wiener Tafel mit einem starken Signal: Die Etablierung des neuen Lebensmittel-Hub am Großmarkt Wien unterstützt die Stadt Wien mit einem bedeutenden Startkapital.
Mit berührenden Worten betonte Jacques Vandenschrik, Präsident der FEBA (European Food Banks Federation) die Bedeutung der internationalen Vernetzung und die Rolle der Wiener Tafel im Konzert der europäischen Tafel-Bewegung.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bürgermeister Michael Ludwig und Vizebürgermeisterin Birgit Hebein zeichneten gemeinsam mit dem Obmann der Wiener Tafel Herbert Herdlicka und Alexandra Gruber, Geschäftsführerin der Wiener Tafel und Obfrau des Verbands der österreichischen Tafeln, 20 langjährige UnterstützerInnen der Wiener Tafel mit einem besonderen Geschenk aus – 20 individuell von den KünstlerInnen der Porzellanmanufaktur Augarten gestaltete edle Porzellan-Teller: 300 Jahre kulturhistorisch gewachsene Tafel-Kultur als Symbol für Diversität, Inklusion und fairen Umgang mit Ressourcen.
Philosophin, Kunsthisorikerin und bildende Künstlerin Elisabeth von Samsonow ermöglichte in ihrer pointierten Festrede erhellende Perspektivenwechsel  mit einem gebührenden Funken Subversion – mit ihren Betrachtungen zur Kulturimmanenz der Nahrungsaufnahme machte sie ein Kernthema sichtbar: Die Balance zwischen Überfluss und Bedarf zu finden, ist eine der herausforderndsten Aufgaben unseres Lebens.

Zur Presseaussendung (Abendveranstaltung)...

Zur Presseaussendung (Pressekonferenz)...

Zum Gutachten "Lebensmittelspenden rechtlich betrachtet"...

Zur Bildergalerie...

Playtech BGT Sports bringt Lebensmittelhilfe in Fahrt!

Wiener Tafel bekommt neues Hilfslieferfahrzeug für Lebensmittelrettung


BGT übergab am Donnerstag, 12. September 2019 um 17:00 Uhr vor dem Renaissance Hotel Wien, Linke Wienzeile/Ullmannstraße 71, 1150 Wien, der Wiener Tafel ein neues Hilfslieferfahrzeug und ermöglicht damit Österreichs ältester Tafel den weiteren Ausbau der sozialen Transferarbeit im Einsatz gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung. Bereits 2016 finanzierte BGT die Anschaffung eines neuen Wiener Tafel Autos. Der Zeitpunkt der „Autotaufe“ könnte nicht besser passen: Am vergangenen Montag, 9.9.2019 jährte sich die Gründung der Wiener Tafel zum 20. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums machte Österreichs älteste Tafel neuerlich sichtbar: Nur durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Stakeholder und im Zusammenspiel aller gesellschaftlichen Kräfte kann der Brückenschlag vom Überfluss zum Bedarf gelingen.

Zur Presseaussendung...

Unsere PartnerInnen am Wort: Franz Huppert vom Rupert Mayer Haus

Wie kommen die Lebensmittellieferungen der Wiener Tafel in den Sozialeinrichtungen an? Was haben die KundInnen der Frauenhäuser, Flüchtlingsherbergen, Mutter-Kind-Wohnheime und Wohnungslosenbetreuungseinrichtungen von den geretteten Lebensmitteln? Wie profitieren sie davon, dass große Mengen an Obst, Gemüse, Milchprodukten darunter sind? Was brauchen Menschen in einer schwierigen Lebenssituation besonders?

Videostill: Rudolf Trautendorfer Videodoku

Der Brückenschlag zwischen Überfluss und Bedarf gelingt seit 20 Jahren deshalb so gut, weil uns die ExpertInnen in den Sozialeinrichtungen ganz genau wissen lassen, womit ihren KlientInnen geholfen ist. Inzwischen geht diese Kooperation weit über das reine Verfügbarmachen von geretteten Lebensmitteln hinaus.


In dieser neuen Serie geben wir VertreterInnen unserer PartnerInnenorganisationen das Wort!
In dieser Woche ist es Franz Huppert vom Rupert Mayer Haus, für wohnungslose Frauen und Männer in Wien Ottakring:

„Zu 50 oder vielleicht schon 60 Prozent werden wir von der Wiener Tafel dreimal pro Woche beliefert. Ein- bis zweimal hole ich die Lebensmittel selbst ab“, so Franz Huppert, Küchenleiter des Rupert Mayer Hauses in Wien Ottakring. „Seit circa zweieinhalb Jahren haben wir eine noch engere Kooperation mit der Wiener Tafel, durch das Wiener TafelHaus. Durch diese Selbstabholung ist es für mich noch viel effizienter und leichter einen Menüplan zu erstellen. Ich muss weniger Waren zu bestellen, weil halt einfach immer Gustostückln dabei sind.


Wir feiern ja dieses Jahr 20 Jahre Jubiläum der Wiener Tafel, ich durfte erst eine kurze Zeit dabei sein, habe aber jetzt ein schönes Netz gefunden. Ich wünsche mir, dass ich das in 20 Jahren mit in die Pension nehmen kann und meinem nächsten Koch oder Küchenleiter weitergeben kann: Das Netz der Wiener Tafel. Ich hoffe, dass das so bleibt. Beide Daumen hoch und danke, danke der Wiener Tafel!“

Das ganze Statement finden Sie auf unserem Youtube-Kanal. Schauen Sie rein und hören selbst.

20 Jahre Wiener Tafel: Gut fürs Klima. Gut für die Gesellschaft.

Lebensmittel retten bedeutet CO2 einsparen und Armut bekämpfen. Die Wiener Tafel fordert Unterstützung der öffentlichen Hand nach internationalem Vorbild!

Seit 20 Jahren ist die Wiener Tafel fester Bestandteil der gemeinnützigen Landkarte Wiens: 400 Freiwillige retten pro Tag bis zu vier Tonnen Lebensmittel und versorgen mit den Warenspenden von 200 Unternehmen 19.000 Armutsbetroffene in 100 Sozialeinrichtungen. Bis 2030 soll die Lebensmittelverschwendung weltweit um die Hälfte verringert werden. Um dieses und weitere, wichtige Ziele wie Reduktion der Treibhausgase, Verringerung sozialer Ungleichheit und ausgewogene Ernährung zu erreichen, benötigt die Wiener Tafel Unterstützung von der öffentlichen Hand.

Deshalb möchten wir im Rahmen einer Pressekonferenz zum 20. Geburtstag der Wiener Tafel am 9.9.2019 gemeinsam mit den internationalen Gästen Lösungsansätze wie Gesetzesänderungen, die Teilnahme an EU-Projekten und Finanzierungskonzepte vorstellen – damit die Wiener Tafel auch in Zukunft zur Erreichung der UN-Ziele beitragen kann.

Zur Presseaussendung...

OMV setzt Zeichen: Engagement und Kooperationen sind Treibstoff der Wiener Tafel-Arbeit

Wiener Tafel und OMV beweisen: Engagement hilft Energie auftanken! © OMV

Die OMV unterstützt Österreichs älteste Tafel seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Ebenen und beweist: Gemeinsam mit ihren MitarbeiterInnen und Mitarbeitern setzt sich die OMV für Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung, Armut und Hunger ein.

Darüber hinaus hat die OMV ein Sponsoring für den Transport von 50 Tonnen Lebensmitteln übernommen - das entspricht insgesamt 100.000 Mahlzeiten für Menschen in Armut! Die erdgasbetriebenen Lastwägen der Wiener Tafel, mit denen täglich bis zu vier Tonnen Lebensmitteln an rund 19.000 Armutsbetroffene im Großraum Wien ausgeliefert werden, tragen nun das OMV-Branding. Dieses Engagement entspricht ganz den Grundsätzen Österreichs führendem Energie-Unternehmens: „Wir tragen soziale Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Gemeinden und der Gesellschaft. Mit sozialen Initiativen, tragen wir aktiv bei, das Leben der Menschen zu verbessern: Unsere Energie für ein besseres Leben“, so Bernhard Heneis, Leiter der OMV Nachhaltigkeitsabteilung.

Bernhard Heneis ergänzt außerdem: „Bewusster und sorgfältiger Umgang mit Ressourcen ist ein wesentlicher Teil des OMV-Geschäfts und Teil der Wiener Tafel-Arbeit. Denn Lebensmittel vor der Vernichtung zu bewahren und Armutsbetroffenen zu gesunder Nahrung zu verhelfen, sind ein Beitrag zu einer sozial und ökologisch gerechteren Gesellschaft. Die Wiener Tafel leistet diesen mit ausgereifter Logistik und dem Einsatz von umweltfreundlichen Erdgas-Lieferautos. Ein zusätzliches Argument für die OMV, der Wiener Tafel bei der Umsetzung ihrer Ziele zu helfen." 

Zur Presseaussendung...

Mehr Informationen zu den OMV-Nachhaltigkeitsprojekten finden Sie unter:

https://www.omv.com/de/nachhaltigkeit

Unsere PartnerInnen am Wort: Katja Teichert vom Verein Ute Bock

Wie kommen die Lebensmittellieferungen der Wiener Tafel in den Sozialeinrichtungen an? Was haben die KundInnen der Frauenhäuser, Flüchtlingsherbergen, Mutter-Kind-Wohnheime und Wohnungslosenbetreuungseinrichtungen von den geretteten Lebensmitteln? Wie profitieren sie davon, dass große Mengen an Obst, Gemüse, Milchprodukten darunter sind? Was brauchen Menschen in einer schwierigen Lebenssituation besonders?

Videostill: Rudolf Trautendorfer Videodoku 

Der Brückenschlag zwischen Überfluss und Bedarf gelingt seit 20 Jahren deshalb so gut, weil uns die ExpertInnen in den Sozialeinrichtungen ganz genau wissen lassen, womit Ihren KlientInnen geholfen ist.

Deshalb geben wir in einer neuen Serie VertreterInnen unserer Partnerorganisationen das Wort!

Wir beginnen mit Katja Teichert, Geschäftsführerin des Vereins Ute Bock: Sie war eine der ersten, die das Wiener Tafel-Angebot nutzte, Lebensmittel direkt aus dem TafelHaus am Großmarkt Wien abzuholen.

Und von Anfang an war die engagierte Flüchtlingshelferin und professionelle Sozialexpertin begeistert von der Breite des Angebots an frischen Lebensmitteln im TafelHaus für Ihre KlientInnen - aber hören und sehen Sie selbst!

Gestaltet wurde das Video von Videographer - Fotograf und Filmemacher - Rudolf Trautendorfer. Der Profifilmer stellte seine Expertise, seine Kreativität und die Infrastruktur seines Unternehmens in den Dienst der guten Sache und gestaltete die Interviews mit unseren PartnerInnen in Form von informativen Videos um den Lohn der Götter! Dafür ein riesengroßes Dankeschön!

Lebensmittel retten: Mehr Aufklärung und Wertschätzung!

Tafel Deutschland, Wiener Tafel und Verbraucherzentrale Hamburg machen mit Erklärfilm auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam

82 Kilo genießbare Lebensmittel werden pro Kopf und Jahr in Deutschland weggeworfen. Gründe dafür sind u. a. Unwissenheit über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), falsche Lagerung, zu große Portionen oder eine falsche Einkaufsplanung. Um die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren, fordern die Tafel Deutschland, die Wiener Tafel und die Verbraucherzentrale Hamburg mehr Aufklärung und Wertschätzung im Umgang mit Lebensmitteln. Mit einem kurzen Video zeigen sie, wie Verbraucherinnen und Verbraucher als Lebensmittelretterinnen und -retter im eigenen Haushalt aktiv werden können.

„Mit dem Video möchten wir die Menschen ermutigen, ihre Sinne einzusetzen und selbst zu prüfen, ob ein Lebensmittel noch gut ist oder nicht. Oft werden Lebensmittel nach Überschreiten des MHDs ungeöffnet entsorgt. Auch einfache Schritte, wie eine wöchentliche Essens- und Einkaufsplanung oder die richtige Lagerung von Lebensmitteln helfen, Lebensmittelverschwendung im Haushalt zu vermeiden. Wir möchten mit unserer Kampagne zu einem aktiven Umdenken anregen und den richtigen Umgang mit Lebensmitteln fördern. Denn jede und jeder kann ganz einfach dazu beitragen, Lebensmittel vor der Tonne zu retten“, sagt Jochen Brühl, Vorsitzender von Tafel Deutschland e. V.

„Selbstermächtigung zum lustvollen Genießen und die Fähigkeit zum eigenständigen Beurteilen entwickeln ‚welches Lebensmittel will und kann ich mir einverleiben und welches nicht‘ – das sind Ziele unserer bewusstseinsbildenden Kampagnen", schildert Dr.in Alexandra Gruber, Geschäftsführerin der Wiener Tafel und Obfrau des Verbandes der Österreichischen Tafeln in Personalunion und ergänzt: „Wer verinnerlichen konnte, dass ‚Mittel zum Leben‘ etwas richtig Wertvolles sind, wird achtsam damit umgehen - ein erster wichtiger Schritt gegen Lebensmittelverschwendung." Alexandra Gruber betont weiter: „Wir freuen uns über die gemeinsame, grenzüberschreitende Kampagne, weil wir der Überzeugung sind, dass wir die globalen Probleme Foodwaste und Ungleichheit in unseren Gesellschaften nur mit gemeinsamen Anstrengungen aus der Welt schaffen können!“

„Noch essbare Lebensmittel gehören nicht in die Tonne! Die derzeitige Lebensmittelmittelverschwendung ist unverantwortlich und belastet die Umwelt und das Klima. Wir benötigen endlich verbindliche Reduktionsziele, Bildungsinitiativen und einen Wegwerfstopp bei genießbaren Produkte“, so Silke Schwartau, Leiterin der Abteilung Ernährung und Lebensmittel bei der Verbraucherzentrale Hamburg.

Den MHD-Film, der im Rahmen der Aufklärungskampagne entstanden ist, finden Sie im hier sowie unter www.tafel.de/mhd.

Zur Presseaussendung...

Papst an FEBA und Tafeln: "Verschwendung ist nicht hinnehmbar!"

Foto: Tafel Deutschland e.V.

Unter dem Motto „Gemeinsam ins nächste Jahrzehnt“ fand vom 15. bis zum 18. Mai 2019 in Rom der jährliche Jahrestreffen der European Food Banks Federation (FEBA) mit über 100 VertreterInnen aus 30 europäischen Ländern statt. Dabei wurde gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus dem Nonprofit-Bereich und der Wissenschaft sowie Partnern aus Industrie und Wirtschaft über aktuelle Herausforderungen diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und die Zukunft der europäischen Tafelbewegung ausgerichtet. Auch VertreterInnen der FAO (Food & Agriculture Organisation) der UNO und der Europäischen Kommission waren bei dem Treffen in Rom dabei.


Höhepunkt des Kongresses war eine feierliche Privataudienz der FEBA-Mitglieder bei Papst Franziskus am Samstag, dem 18. Mai 2019, im Vatikan. Papst Franziskus kritisierte die Gewinnorientierung und Verschwendung im Lebensmittelsektor und würdigte das Engagement der Tafeln und Lebensmittelbanken. Diese seien ein Beispiel der „sozialen Wurzeln Europas“, so Franziskus. Und Papst Franziskus appellierte an uns alle: „Es ist notwendig, diejenigen zu unterstützen, die sich zum Besseren wenden wollen, Wachstumsmodelle zu fördern, die auf sozialer Gerechtigkeit, auf der Würde des Einzelnen, auf Familien, auf der Zukunft der Jugendlichen, auf dem Respekt vor der Umwelt basieren. Eine Kreislaufwirtschaft kann nicht mehr aufgeschoben werden. Verschwendung kann nicht das letzte Wort der Reichen sein, während der größte Teil der Menschheit schweigt.“


Die ganze Rede des Papstes (in deutscher Übersetzung) können Sie hier sowie auf der Sonderseite der FEBA nachlesen.
Weitere Informationen und Fotos bei Vatican News.

Wiener Tafel Sensorik Labor im Naturhistorischen Museum Wien!

 

Schulterschluss gegen Lebensmittelverschwendung mit naturwissenschaftlicher Vermittlung

20 Jahre Wiener Tafel – 20 Jahre Bewusstseinsbildung: Kindern und Jugendlichen im Umgang mit Lebensmitteln die Möglichkeit zur Selbstermächtigung durch Erforschen der eigenen Wahrnehmung und sinnlichen Erkenntnisgewinn vermitteln – das ist Ziel des Wiener Tafel Sensorik Labors.

Zwei Wochen lang vom 6. bis zum 17. Mai 2019 bieten die Wiener Tafel und das Naturhistorische Museum Wien in Kooperation das bewährte Vermittlungskonzept für Kinder und Jugendlich als Workshop in Kombination mit der Aktionsführung „Die Sinne der Tiere“ an. Im Laufe von 100 Minuten erleben die jungen MuseumsbesucherInnen Lebensmittel nicht nur als ihre Lebensgrundlage, sondern erfahren durch aktives Tun ihre Nahrung sensorisch:

Kinder und Jugendliche bekommen die Möglichkeit, ihre Sinneswahrnehmung als ihre eigene evolutiv entstandene „Laborausstattung“ zu verstehen, die es uns ermöglicht, Frische, Qualität und Verträglichkeit von Lebensmitteln einzuschätzen. Neben der Rettung von Lebensmitteln zählt die Vermeidung von Foodwaste  durch  Bewusstseinsbildung zu den selbst definierten Kernaufgaben Österreichs ältester Tafelorganisation. Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen das nötige Rüstzeug zu einem souveränen Umgang mit Lebensmitteln zu geben, ist eines der Ziele.

Im Sinne gelebter Inklusion werden die Sensorik Labor-Workshops im Naturhistorischen Museum Wien unter anderem von Menschen mit Beeinträchtigung betreut. Möglich gemacht wird das Projekt durch die Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum Wien und beiden Sponsoringpartnern Danone und Boehringer Ingelheim.

Zur Presseaussendung...


 

Rexen Sie Ihr Geld ein! Spendenkampagne zu 20 Jahren Wiener Tafel

Vor 20 Jahren gründete Martin Haiderer gemeinsam mit drei StudienkollegInnen der Sozialakademie die Wiener Tafel. Damit wir in den kommenden 20 Jahren Armutsbetroffene mit noch viel mehr geretteten Lebensmitteln versorgen können, zählen wir auf Ihre Mithilfe: Spendieren Sie uns ein gefülltes Rex-Glasl, damit wir weiterhin versorgen statt entsorgen können! Denn bei uns wird 1 Euro zu 10 Mahlzeiten und Ihr Geld zu einer sozialen Investition!

Rund 20.000 Armutsbetroffene in knapp 100 sozialen Einrichtungen profitieren wöchentlich vom Angebot der Wiener Tafel: Bis zu vier Tonnen Lebensmittel retten die Ehrenamtlichen pro Tag und liefern diese zu Hilfsorganisationen. Auf Wunsch bekommen Sie als angreifbares Dankeschön für Ihre finanzielle Unterstützung neben der Gewissheit, ein besonders sinnvolles, effizientes und wichtiges Hilfsprojekt zu unterstützen, als SpenderIn ein Rex-Glasl-Etikett als individuell gestaltete Urkunde. Ihre Spende für die Wiener Tafel ist steuerlich absetzbar!

Ihr Engagement als „Rex-Glas-SpenderIn“ können Sie auf der Wiener Tafel-Spenden-Webseite sichtbar machen. Sie nennen einfach die Höhe Ihres Spendenbetrages und schicken ein Selfie mit Glasl oder ein Porträtfoto mit einem kurzen persönlichen Zitat zusammen mit ihrem Firmenlogo an spende[at]wienertafel.at.

Alle Details finden Sie unter: 20-jahre.wienertafel.at

Kurzportrait "George" aus der Sozialeinrichtung Vinzibett von Ulrik Hölzel

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich möchte Ihnen dieses Projekt und mich kurz vorstellen und Ihnen zeigen, was Sie in der nächsten Zeit erwartet:

Wir sind es gewohnt, Menschen zu sehen – oder vielmehr nicht zu sehen – die unsere Hilfe benötigen. Oft schauen wir nicht mehr so genau hin, ignorieren sie oder wir fühlen uns nicht wohl, wenn wir ihnen in die Augen schauen. Die Rede ist von obdachlosen Menschen.

Genau hier möchte ich gerne ansetzen. Ich möchte Ihnen Menschen zeigen, die auf Ihre - unsere - Hilfe angewiesen sind. Und ich möchte Ihnen ihre Geschichte erzählen.

Kurz gesagt: Ich portraitiere Menschen und gebe ihnen ein Gesicht. Ich denke, das ist ein Beitrag im Kampf gegen die Armut. Während ich sie fotografiere, höre mir ihre Geschichten an, damit ich sie aufschreiben und Ihnen erzählen kann. Ich möchte den Menschen eine Stimme geben und damit wir sehen, wer sie wirklich sind – oder waren – um so mehr Verständnis für obdachlose Menschen zu schaffen.

Ziel meines Projektes ist, Menschen in diesem Land an ein Thema heranzuführen, das gerne tabuisiert wird.  
„Was interessiert es mich – mir wird das nie passieren…“ mag sich so manche und mancher denken. Die Gründe, weshalb Menschen nicht nur den Halt in der Gesellschaft, sondern wirklich alles verlieren, was ihr bürgerliches Leben ausmachte - Job, Familie, Freunde, sind mannigfach.

Bedenken Sie bitte beim Lesen der Lebensgeschichten: Dieser Mensch ist über seinen Schatten gesprungen,  hat ein Stück weit seinen Stolz  bei Seite geschoben, mir sein Leben erzählt und sich vor meine Kamera getraut. Dafür bedarf es sehr viel Mut!
Ich möchte auch erreichen, dass Mitmenschen offener mit dem Thema Armut umgehen, hilfsbereiter werden und nicht mehr wegschauen – sondern aufeinander zugehen. Ich möchte, dass auch obdachlose Menschen mit dem Respekt behandelt werden, den Sie ihren Mitmenschen in ihrem Umfeld entgegenbringen.
Ich möchte Ängste nehmen und Verständnis und Toleranz schaffen.

Ich möchte Ihnen zeigen, welche Menschen es sind, die auf Ihre Spenden angewiesen sind. Sie sollen sehen und spüren können, wo die Lebensmittel und Hygieneprodukte gebraucht werden.

Für dieses Projekt konnte ich einen starken Partner gewinnen, der mir zur Seite stehen wird, mich unterstützt und den ich im Laufe der Zeit auch noch vorstellen werde– die Wiener Tafel!
Ich werde aber auch auf die Organisationen eingehen, die mit der Wiener Tafel zusammenarbeiten, Ihnen zeigen was diese leisten, welche Herausforderungen sie meistern und was sie wirklich benötigen.

Mein Name ist Ulrik Hölzel, ich bin Fotograf und ich möchte Ihnen einige Menschen vorstellen, die von Armut betroffen sind und Ihnen deren Geschichten erzählen. Ich freue mich auf Ihre Neugier und auf zahlreiche Leser.

Der Sohn eines kenianischen Finanzbeamten , der viele Jahre auf der Straße lebte.

Es ist ein wunderschöner Tag – kalt – aber man merkt schon die Kraft der Sonne auf der Haut.
Ich bin mit George unterwegs. George kommt aus Kenia, ist 64 Jahre jung und voller Energie. Und obwohl ich deutlich jünger bin als er, muss ich dennoch versuchen mit ihm Schritt zu halten, während er mir seine Geschichte erzählt.

Zur ganzen Geschichte...

OMV setzt Zeichen: Engagement und Kooperationen sind Treibstoff der Wiener Tafel-Arbeit

Wiener Tafel und OMV beweisen: Engagement hilft Energie auftanken!

100.000 Mahlzeiten für Armutsbetroffene – das ist die stolze Bilanz des OMV-Mitarbeiterengagements im Rahmen der Winterhilfsaktion „Suppe mit Sinn“. Wie mannigfach die Möglichkeiten sind, die Wiener Tafel zu unterstützen, beweist Österreichs führendes Öl- und Gasunternehmen: Die OMV unterstützt Österreichs älteste Tafel seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Ebenen und beweist: Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzt sich die OMV für Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung und Hunger ein.

Für die Winterhilfsaktion “Suppe mit Sinn” erhielt die Wiener Tafel am 20. Februar 2019 eine Spende in der Höhe von 9.772 Euro von der OMV. Übergeben wurde der Spendenscheck von Bernhard Heneis, OMV Head of Sustainability.

Zur Presseaussendung...

Wiener Tafel kommentiert tschechisches Lebensmittel-Abgabegesetz

Gesetzliche Verpflichtung zur Abgabe von Lebensmitteln: Pferd von hinten aufgezäumt?

Die Wiener Tafel fordert noch tragfähigere Lösungen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen: Nur mit der nötigen Infrastruktur können die beachtlich großen Mengen an überlagerten Lebensmitteln in Österreich sinnvoll und nachhaltig vor der Vernichtung bewahrt und Armutsbetroffene unterstützt werden. Die gesetzlichen Verpflichtungen zur Abgabe von überlagerten Lebensmitteln - wie zuletzt in Frankreich und Tschechien implementiert - haben sich im internationalen Vergleich als nicht zielführend erwiesen. Anreizsysteme und die Schaffung der nötigen Infrastrukturen tragen Früchte. In vielen Ländern werden Lagerflächen, Kühlanlagen und Transportmittel von Kommunen und Behörden zur Verfügung gestellt. Die österreichischen Tafeln müssen die Ressourcen bislang primär aus Spenden finanzieren.

Zur Presseaussendung...

Wiener Tafel-Bilanz 2018: So viele Freiwilligtätige wie noch nie!

Knapp 30.000 Ehrenamtsstunden geleistet von 421 Freiwilligtätigen – das ist ein Durchbruch in der inzwischen 20-jährigen Geschichte Österreichs ältester Tafel! Im Vergleichszeitraum 2017 erbrachten die Freiwilligtätigen rund 25.000 Stunden freiwillige Arbeit. 172 neue ehrenamtliche MitarbeiterInnen haben im vergangenen Jahr zur Wiener Tafel gefunden und geben das Wertvollste, was sie anbieten können: Zeit, Energie, Kreativität, Expertise und Engagement. Neben dem klassischen Engagement sozial eingestellter ÖsterreicherInnen und Geflüchteter setzten sich aber auch Unternehmen für eine sozial und ökologisch nachhaltigere Gesellschaft ein: Knapp 200 Stunden Arbeit, die im Rahmen von CSV (Corporate Social Volunteering) zustande kamen, sprechen eine deutliche Sprache: Österreichs Zivilgesellschaft lebt Werte wie Integration, Inklusion, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe – Grundsäulen der Menschenrechtskonvention also. Im Durchschnitt leistete jedeR FreiwilligtägeR der Wiener Tafel über 70 Stunden Arbeit im Laufe des vergangenen Jahres.

Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen beim Neujahrsempfang im ZOBAeck

Wiener Tafel - Jahresergebnisse 2018 im Überblick

•    600.982 kg gerettete Lebensmittel
•    Rund 20.000 Armutsbetroffene in rund 100 Sozialeinrichtungen wurden beliefert
•    421 ehrenamtliche MitarbeiterInnen und 13 hauptamtliche MitarbeiterInnen erreichen gemeinsam auch 2018 ein Plus an geleisteten Stunden
•    29.928 geleistete Ehrenamtsstunden (ein Zuwachs um 20% zum Vorjahr)
•    1.435 Liefertouren
•    Fuhrpark: vier Hilfslieferfahrzeuge, davon drei mit Tiefkühlfunktion

Neujahrsempfang für ehrenamtliche MitarbeiterInnen mit Ansprache von Martin Haiderer, Gründer der Wiener Tafel

Zur Presseaussendung...

Zur Bildergalerie...

Exklusiv-inklusives Benefizessen zum Jahresstart

Elisabeth Zeiringer lud in ihre privaten Räume zu Gunsten der Wiener Tafel

Es hätte keinen schöneren Start ins zwanzigjährige Jubiläumsjahr der Wiener Tafel geben können:  Am 11.1.2019 versammelten sich in liebgewordener Tradition über 30 Gäste in der eleganten Wohnung der langjährigen ehrenamtlichen Wiener Tafel-Mitarbeiterin Elisabeth Zeiringer um sich an dem köstlichen Buffet zu delektieren. Gemeinsam mit einer ganzen Schar an HelferInnen hatte Elisabeth Zeiringer über Tage hinweg an einem köstlichen Menü getüftelt und dafür gesorgt, dass sich die Tafel bog. Wie bereits in den vergangenen Jahren lud die beherzte Unterstützerin Österreichs ältester Tafel-Organsiation in ihre privaten Räume und bewirtete eine bunter Schar an Bekannten, FreundInnen und KollegInnen aus den Reihen der Wiener Tafel-UnterstützerInnen und solchen, die es noch werden wollen. Dabei kam ein Spendenrekordbetrag von EURO 1.500.- zusammen. Sensationell!

Eine Grußbotschaft des Mitbegründers und langjährigen Obmannes der Wiener Tafel, Martin Haiderer und eine Geburtstagstorte trugen dazu bei, dass der Abend noch ein bisschen feierlicher wurde. Im Namen der Wiener Tafel: Tausend Dank für so viel Engagement und diese einzigartige - und nachahmenswerte - Initiative!

Das Kurzvideo vom Profifotographen Rudolf Trautendorfer Videographer e.U. zum Benefizabend mit Auszügen aus der Grussbotschaft von Martin Haiderer finden Sie hier: 

https://www.youtube.com/watch?v=5_IPjy6uPaw




NEWSFLASH

Am 9.9.1999 gründete Martin Haiderer mit drei StudienkollegInnen von der Sozialakademie die Wiener Tafel. 20 Jahre später ist Österreichs älteste Tafel als fixer und wichtiger Teil der Wiener Soziallandschaft nicht mehr wegzudenken. Bitte spenden Sie, damit wir auch die nächsten 20 Jahre armutsbetroffene Menschen versorgen und Lebensmittel vor dem Müll retten können!


Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen am Wort

 

Alrun Mayer "Was mich an der Arbeit an der Wiener Tafel fasziniert, ist das simple Prinzip des Umverteilens und der schöne Gedanke, dass es in einer sogenannten Überfluss- und Wohlstandsgesellschaft Menschen gibt, die solidarisch denken und - das wichtigste - einfach tun!"